Ziele
Hauptziel des CO2Seals Projektes ist die Erstellung von Kriterien für die Auswahl und Bewertung von CO2-Speichern unter dem Aspekt der Dichtigkeit und Langzeitsicherheit. Mit Hilfe von Laborexperimenten, geochemischen und mineralogischen Analysen sowie physikalischen Messmethoden werden die grundlegenden physikalisch-chemischen Prozesse in den Deckschichten erforscht und in quantitative Modelle umgesetzt. Diese Modelle sollen in numerischen Simulationen getestet und anschließend zur Übertragung der Ergebnisse vom Labormaßstab auf geologische Größenordnungen verwendet werden.
Zentrale Fragestellungen von CO2Seals
- Inwieweit kann CO2 als Gas oder in wässriger Lösung in das Gestein eindringen?
- Wieviel CO2 wird im Gestein zurückgehalten und durch welche Mechanismen?
- Wie verändert sich die Durchlässigkeit verschiedener Deckgesteine unter dem Einfluss von CO2?
- Beinflusst die Adsorption von CO2 an das Gestein dessen Durchlässigkeit?
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- Welche Prozesse laufen in Störungen (Verschiebungen, Bruchstellen) und Klüften (Trennflächen, Spalten) ab? Wie reagiert das System an diesen Stellen?
- Ändern sich die mechanischen Eigenschaften (Festigkeit, Bruchverhalten) des Gesteins aufgrund des CO2-Einflusses?
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Förderung
CO2Seals wird im Rahmen des GEOTECHNOLOGIEN Programmes durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (Förderkennzeichen: 03G0681A und 03G0689A).
www.geotechnologien.de
Das Projekt wird von der Firma Shell International Exploration and Production finanziell unterstützt und wissenschaftlich begleitet.
Projektpartner
- RWTH Aachen University
- Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
- Shell International Exploration and Production
Partner