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Methodik

Vom Laborexperiment zum geologischen CO2-Speicher

In den Laborexperimenten wird insbesondere erforscht, ob sich die petrophysikalischen, mineralogischen, geochemischen und mechanischen Eigenschaften der Gesteine unter der Einwirkung von CO2 oder CO2 in Sole verändern.

Die Experimente erfolgen unter den im Untergrund herrschenden Temperatur- und Druckbedingungen an Proben aus Deckgesteinen. Das mögliche Auftreten von Rissen und Störungen (Verwerfungen, Bruchstellen) wird untersucht, indem solche Risse in den Proben künstlich erzeugt werden. Schwerpunkte der Forschergruppe der RWTH Aachen University:
  • Veränderung der Gesteinsstrukturen (Mineralalterationen) bedingt durch die CO2/Sole/Gestein-Wechselwirkungen (mineralische Bindung, Löslichkeit)
  • Änderungen des Fluidtransportverhaltens (effektive Permeabilität, kapillares Eindringen, effektive Diffusion)
  • CO2-Adsorptionskapazität des Gesteins
Schwerpunkte der Forschergruppe des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT):
  • Migration des CO2 durch Störungen und Bruchzonen im Deckgestein
  • Reaktivität von Deckgesteinen unter der Einwirkung von CO2/Sole
  • Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften des Deckgesteins

Numerische Simulation

Die Laborergebnisse werden durch Computermodelle nachgebildet und interpretiert. Mit Hilfe der numerischen Simulationen wird der Ablauf der Prozesse von der Laborskala auf geologische Maßstäbe und Zeiträume übertragen. So können Aussagen über die Eignung unterschiedlicher Standorte für die CO2-Speicherung getroffen werden. Startseite

Förderung

CO2Seals wird im Rahmen des GEOTECHNOLOGIEN Programmes durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (Förderkennzeichen: 03G0681A und 03G0689A).
www.geotechnologien.de

Das Projekt wird von der Firma Shell International Exploration and Production finanziell unterstützt und wissenschaftlich begleitet.

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